28.04.2014

von B° MS

(Quelle: Bockshorn im Kulturspeicher Würzburg)

Mai im Bockshorn

Hochkaräter der Kabarettszene geben sich im Bockshorn im Kulturspeicher Würzburg die Klinke in die Hand.

Rainer Appel & Duo Sandrose

Günter Grünwald

Benni Freibott

Anna Scheps

Michael Altinger

Daphne Deluxe

Mathias Tretter & Sven Kemmler

Olivier Sanrey

Bockshorn Soundlounge

Programm Mai 2014

Samstag, 3. Mai 2014, 20.15 Uhr
Rainer Appel & Duo Sandrose - "Casanova ... komm!"

Das Duo Sandrose hat mit dem Schauspieler Rainer Appel ein neues erlesenes Programm entwickelt. Mit dem Projekt-erfahrenen Theatermann gelingt ein hochinteressanter Einblick in die Tiefen dieses berühmt-berüchtigten Venezianers der Zeit des Rokoko. Überraschend spannend und unterhaltsam werden seine Kindheit, seine nicht nur amourösen Abenteuer und seine Verbannung aus der Perspektive namhafter Autoren beleuchtet. Aus Casanovas zwölf-bändigen Memoiren, die längst von der Wissenschaft als reiches Quellenwerk über höfisches Treiben in den Metropolen Europas anerkannt sind, erfahren wir erstaunliche Neuigkeiten über den bisher nur einseitig dargestellten hochintelligenten Abenteurer.

Das Duo Sandrose bringt mit seinen phantastischen Klängen dieses schillernde Leben vor uns zum Schwingen. Die facettenreichen Stimmungen werden mit Harfe, Gitarre und Singender Säge u.a. dargestellt mit Werken von Paisiello, Pescetti, Mozart, Offenbach und Piazzolla.


Mittwoch, 7. Mai 2014, 19.30 Uhr Mainfranken Theater Würzburg
Günter Grünwald - "Da sagt der Grünwald Stop"


"Wollt ihr den totalen Krieg?" "Nein!" "Was wollt ihr dann?" "Maoam, Maoam!!!" Hätten die Besucher des Sportpalastes am 18.2.1943 so reagiert, dann wäre der Lauf der Geschichte anders, vielleicht sogar ganz anders verlaufen. Was hat das mit meinem Kabarettprogramm zu tun? Viel, denn auch ich esse gerne Süßigkeiten und Knabbereien. Darum sollte mein Programm ursprünglich auch "Schokolade, Chips und Bärendreck" heißen, was mein Agenturchef aber erschrocken ablehnte, da es in Neuseeland bereits einen Kabarettisten gibt, dessen Programm "Oyli, Boyli Meckelbeck" heißt, was in der Sprache der Maori so viel bedeutet wie: "Der rasende Schoaß in der Griffelschachtel". Also, flexibel wie mich Gott bzw. einer seiner Assistenten schuf, nenne ich mein Programm nun "Da sagt der Grünwald Stop" Der Titel ist super. Denn wie sagte schon der heilige Christopheros im 5. Brief an die Korinther: "Da sagt der Grünwald Stop ist ein Supertitel für ein Kabarettprogramm." Und der heilige Christopheros muss es ja wissen, das war vielleicht ein Scherzkeks, der hat ja mal, wie im Tempel die ganzen Pharisäer ihre Verkaufsstände aufgebaut hatten... aber lassen wir das, ich habe das alles ja schon der Polizei erzählt.

Zurück zum Kabarettprogrammtitel. Der Titel "Da sagt der Grünwald Stop" ist deswegen so super, weil eigentlich alles drin ist, was ein gutes Kabarettprogramm ausmacht. Zum Beispiel "Grünwald", aber auch "Stop". Und mehr kann man von einem guten Kabarettprogramm nicht verlangen.

Eine Pressestimme möchte ich Ihnen auf keinen Fall vorenthalten: "Wer dieses Programm nicht gesehen hat, der kennt es nicht." Hiermit verbleibe ich als Ihr
Günter Grünwald (Alt- und Neuphilologe)


Freitag, 9. Mai 2014, 20.15 Uhr
Benni Freibott und jr & friends - Bockshorn Soundlounge – CD-Release "Kind of Invisible"

Nach den großen Erfolgen der Bockshorn Soundlounge mit Nevio und Volkan Baydar kommt ein weiterer Ausnahmekünstler in die heiligen Bockshornhallen, um seine erste Solo-CD vorzustellen: Benni Freibott. Der Sänger, Gitarrist und Songwriter präsentiert nach zwölf Monaten intensiver Studioarbeit nun sein Werk "Kind of Invisible" zum ersten Mal live on stage. Auf seinen musikalischen Reisen durch Europa, Asien und die USA lernte er viele der Musiker kennen, die nun auf seiner Platte zu hören sind. Somit liest sich das Line-Up wie ein "who is who" der internationalen Musikszene. Kein geringerer als Greg Adams – Arrangeur und Trompeter von Tower of Power – schrieb die Bläserarrangements, und auch die restlichen Musiker auf dem Album spielten mit Größen wie Stevie Wonder, Chaka Khan, Incognito, Chicago etc.

Die Kompositionen und Arrangements der CD stammen alle aus Freibotts Feder und viele der Instrumente spielte er selbst ein. Durch einen längeren Aufenthalt und zahlreiche Besuche der Musikermetropole Los Angeles wurde Benni Freibott vom Westcoast-Sound Kaliforniens beeinflusst, und genauso klingt seine Musik: Energetisch, sonnig warm und mit einer gehörigen Portion Groove. Freut euch also auf eine heiße CD und ein Konzert der Extraklasse!

Die Musiker: Benni Freibott (Vocals/Guitar), Jan Reinelt (Keyboards), Rainer Scheithauer (Keyboards), Wolfgang Harling (Bass), Tommy Fischer (Drums), Klaus Wangorsch (Trumpet), Sebastian Strempel (Trumpet), Arno Haas (Sax), Tobias Schöpker (Sax), Matthias Zippel (Sax), Rico Klemm (Backing Vocals), Melissa Muther (Backing Vocals)


Dienstag, 13. Mai 2014: Benefizveranstaltung des Lions-Club Würzburg
Anna Scheps - "Piano meets movie" - AUSVERKAUFT!

Benefizkonzert des Fördervereins Lions Club Würzburg
Klavierkonzert zugunsten des Zentrums für Körperbehinderte Würzburg/Heuchelhof

Kunst und gesellschaftliches Engagement sind für Anna Scheps untrennbar miteinander verbunden. Mit ihrem Klavierspiel unterstütze sie bereits viele Spendensammlungen. Eigens für Anna Scheps arrangierte Filmmusiken u.a. aus "Pirates of the Caribbean" und "Pearl Harbour" von Hans Zimmer sowie weitere Titelsongs, darunter "Skyfall" und "Live and let die" von Paul McCartney stehen in ihrem Konzert auf einer Ebene mit Kompositionen von Chopin, Liszt, Rachmaninow, u.a.

Moderation: Kai Christian Moritz


Mittwoch, 14. Mai 2014, 20.15 Uhr
Michael Altinger - "Ich sag´s lieber direkt!"


In einer Zeit, in der ganze Staaten per SMS regiert werden, zeigt uns der Altinger einen Ausweg aus der Kommunikationskrise. Er nimmt uns mit an einen Ort, an dem das Wort noch analoge Bedeutung und keinen digitalen Wahnsinn verspricht. Strunzenöd. Doch auch hier gären bereits die faulen Verlockungen der modernen Welt und ein Schatten legt sich über die Idylle der kultivierten Ahnungslosigkeit. Es bleiben ihm knappe zwei Stunden, um dieses heile Kleinod, so wie wir es kennenlernen werden, zu retten. Wenig Zeit, um sachdienlichen und komplett schwachsinnigen Hinweisen nachzugehen. Wird er es schaffen? Wahrscheinlich nicht. Dann soll es ein lustvolles Scheitern werden und dem Altinger dabei zusehen zu dürfen, wird uns viel Freude machen.


Freitag, 16. Mai 2014, 20.15 Uhr
Daphne de Luxe - "Extraportion"


Daphne de Luxe ist Entertainerin mit Leib & Seele und bringt getreu ihrem Slogan "Comedy in Hülle und Fülle" auf die Bühne. Dahinter verbirgt sich ein ausgewogenes Showkonzept aus Kabarett, Comedy, Live-Gesang und hautnahem Kontakt zum Publikum. Mit ihrem Programm "Extraportion!" serviert die charismatische "Barbie im XL-Format", eine echte Extraportion, sozusagen einen Nachschlag Daphne de Luxe. Eine Extraportion Humor, eine Extraportion Ironie, eine Extraportion gnadenlos gute Unterhaltung!

Die üppige Blondine bemängelt die mangelnde Lieblichkeit der deutschen Sprache vor allem im körperlichen Bereich, verdeutlicht, dass nicht jeder, der ans Bett gefesselt ist, auch krank sein muss, witzelt über Flugbegleiter, Schönheitschirurgie und gibt Tipps für ein spontanes Date an der Supermarktkasse.

Erleben Sie einen Rückblick auf Bewährtes, einen Ausblick auf Neues und allerlei Einblicke. Die blonde Powerfrau präsentiert mit "Extraportion" eine Mischung aus Best-of und Preview in gewohnt (selbst-)ironischer Weise und würzt ihr Comedy-Programm mit musikalischen Leckerbissen aus den Bereichen Swing, rockiger Pop-Musik, berührenden Balladen und Chanson.


Donnerstag, 22. Mai 2014, 20.15 Uhr
Mathias Tretter & Sven Kemmler - "Schottenabend – Zwei Stunden mit nichts drunter"


Zwei Männer, zwei Röcke und ein entzückendes, karo-ummanteltes Geheimnis: Stuart Kemmler und Malcolm Tretter reisen seit 2010 kraft ihres selbstverliehenen Amtes als Kulturbotschafter des schottischen Robert-Louis-Burns-Instituts in Aberglenkirkmuir durch Deutschland, um den Ungläubigen endlich das bessere Großbritannien nahezubringen. Viele Ignoranten möchten die Briten eher heute als morgen aus der Europäischen Union werfen – aus purer Unkenntnis, so Kemmler und Tretter. Denn das Bild der Insel wird hierzulande fälschlicherweise noch immer von England bestimmt, diesem dunklen, zurecht vergessenen Teil der Insel, der wie ein Sack essigschwerer Fish & Chips am hellen Norden hängt: Scotland, das Wales unter den irischen Cornwalls der Trinker, herrliches Land der saftigen Weiden und des wärmenden Whiskys, der Highlands und Heilgetränke, der Kelten und Keltereien, der Schlachten und Schlachtschüsseln, der beinfreien Männer und betrunkenen Lämmer, der Quartalssäufer und Gelegenheitsköhler, und natürlich – der Frauen. "Lassies" werden sie im Land der lauschigen Lochs genannt – und auch dieses Missverständnis werden Kemmler und Tretter ein für allemal ausräumen: Schottinnen mögen ähnlich sprechen wie der Collie aus der Fernsehserie, aber sie vertragen das Hundertfache.

Kurz: Ein Abend mit Ethnologie und Ethanol, Sex, Drogen und Rock ohne Roll. Nacktbeiniger als eine Misswahl, billiger als die Volkshochschule, teurer als die EU – und garantiert mit nix drunter!


Freitag, 23. Mai 2014, 20.15 Uhr
Olivier Sanrey - "Alle garstig!"


Bonjour, ich bin´s, Olivier. Alle garstig! Das hat mir mal ein Typ geantwortet als ich ihn fragte, ob er Belgier kennt... Ich fand die Formulierung so perfekt, dass ich mir versprochen habe, sie als Programmtitel zu benutzen. Und irgendwie stimmt es auch, wir sind doch alle garstig. Zuerst Sarah, weil sie versprochen hat, dass wir uns nie mehr sehen würden. Oder der Playmobil Hersteller, dafür, dass der arme Playmobil Pirat neben seinem ganzen Playmobilartigen Beweglichkeitsmangel, auch noch ein Holzbein und eine Augenklappe hat. Das Fitness Studio, weil es seine Versprechen nicht hält. Sarah, weil sie ihre Versprechen hält. Sie selbst, weil Sie am Anfang dieses Textes "Oliver" statt "Olivier" gelesen haben. Meine Mutter, dafür, dass ich nicht "Oliver" statt "Olivier" heiße, wo es doch viel einfacher gewesen wäre. Hänsel und Gretel, die Yo-Yo Girls, kleine Kindern, der Akkusativ, große Kindern, Julius Cäsar (es wurde nachgewiesen), das Mädchen von der Party, die zum Frühstück nicht mehr da war. Und… wahrscheinlich… wahrscheinlich ja auch… ich. Aber kommt zu meiner Show, ich erzähle euch alles in Ruhe. Dort erlebt ihr Stand-upComedy in Deutsch, mit belgischem Ton und französischen Akzent. Garstig oder nicht, ich freue mich auf euch.


Samstag, 24. Mai 2014, 20.15 Uhr
jr & friends -  Bockshorn Soundlounge – Soundlounge Kids


Jetzt sind die Kids an der Reihe! Am 24. Mai 2014 um 20.15 Uhr steht die "Bockshorn Soundlounge" ganz im Zeichen des musikalischen Nachwuchses. Die Anfang 2013 gegründete Konzertreihe kommt in diesem Jahr mit einem Konzertspecial, bei dem man die drei talentiertesten jungen Stimmen Würzburgs und der fränkischen Region zu hören und sehen bekommt. Der Würzburger Musiker Jan Reinelt hat zusammen mit Ideengeber Ingo Mertens im Frühjahr 2014 Kids und Teens im Alter von zehn bis 16 Jahren dazu aufgerufen, Demovideos mit ihren Lieblingssongs einzusenden. Nach der darauffolgenden Vorauswahl und einem richtigen Livecasting stehen die drei Gewinnerstimmen nun fest und dürfen zusammen mit den Profis zeigen, was sie mit ihren Coaches erarbeitet haben. Außerdem gibt es am Abend des Konzerts auch noch die nagelneue Single - CD der drei Talente, die sie in einem großen Tonstudio aufgenommen haben. Als weiteres Special wird Schirmherr und Pate Nevio eventuell sogar am Konzertabend mit auf der Bühne stehen und zusammen mit den jungen Musikern performen.

Bockshorn Theater Würzburg

Am 30. Oktober 1984 eröffnete Mathias Repiscus in Sommerhausen das Bockshorn Theater. Anfang Oktober 2001 zog das Bockshorn mit seinem Team Monika Wagner-Repiscus und Mathias Repiscus als erste professionelle Kabarettbühne in die unterfränkische Metropole, in den neu errichteten Kulturspeicher ein.

"Ohne Mathias Repiscus wäre die deutsche Kabarettszene ein großes Stück kleiner! Ich habe sehr viel von meinem Schweizer gelernt." (Michael Mittermeier)

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