25.03.2014

von B°-MS

(Quelle: Bockshorn im Kulturspeicher Würzburg)

April im Bockshorn

Hochkaräter der Kabarettszene geben sich im Bockshorn im Kulturspeicher Würzburg die Klinke in die Hand.

Simon und Jan

Henning Venske & Kai Magnus Sting

Big Band Würzburg

Michael Fitz

Thomas Nikolai

Lizzi Aumeier

Helmut Schleich

Programm April 2014

Freitag, 4. April 2014, 20.15 Uhr
Simon & Jan - "Ach Mensch"


Mit ihrem zweiten abendfüllenden Programm legen Simon & Jan eine liebevoll misanthropische Revue vor über das einzige Lebewesen, das wirklich eine Wahl hat, sich dann aber doch immer wieder zielgerichtet für das Falsche entscheidet. Sie nehmen den Menschen unter die Lupe. Das Ergebnis: Die Würde des Menschen ist unauffindbar. Und auch in punkto Energieeffizienz ist er nicht mehr tragbar. Sein Verbrauch reicht ins Unermessliche und was kommt heraus? Vorwiegend heiße Luft. Was tun? Abschalten? Abschießen? Friendly Fire – eine Spezies unter Beschuss. Die Waffen: zwei Stimmen und zwei Gitarren. Die Munition: fein arrangierte Songs, engelsgleicher Harmoniegesang und ein bis zur Perfektion betriebenes Gitarrenspiel. Simon & Jan feuern auf alles, was sich bewegt, auch in den eigenen Reihen. Kollateralschäden werden billigend in Kauf genommen. Sie sind halt auch nur Menschen. Das weiße Kaninchen war gestern. Folgen Sie Simon & Jan in die Abgründe der menschlichen Säle und sichern Sie sich einen Platz in der ersten Reihe! Haben Sie schon mal Karnickel kotzen sehen? Kommen Sie ruhig näher – je dichter desto Denker – und erleben Sie einen Auf- und Abgesang auf die Krone der Schöpfung. Ach Mensch – ein tierisches Programm!

"Intelligent, bissig, gebildet und unendlich witzig zupfen, singen und hacken sich die beiden durch die Welt." (Schleswig-Holsteinische Zeitung)


Samstag, 5. April 2014, 20.15 Uhr
Henning Venske & Kai Magnus Sting - "Gegensätze"


Großvater Venske und Enkel Sting besuchen einander, um den Generationenvertrag auszuloten: Sie stellen sich den verbindenden, aber auch trennenden Grenzen ihres gemeinsamen Stammbaums. Und so nehmen die beiden Kabarettisten alles Gegensätzliche ins Visier, was ihnen in die Quere kommt, und kümmern sich so auch ums große Ganze: Seniorenresidenz und Studentenwohnheim, Chillen und Malochen, Politik und Neurosen, Wellensittich und Kampfhund, Beten und Denken, Bösartigkeit und Gelächter. Nach der Vorstellung wird alles so sein wie vorher. Aber dazwischen liegt ein Jahrhundertereignis!


Montag, 7. April 2014, 20:00 Uhr
Dienstag, 8. April 2014, 20.00 Uhr
Theatergruppe des Deutschhaus Gymnasiums
19 MINUTEN nach der Romanvorlage von Jodi Picoult


19 Minuten reichen manchmal aus, um die gesamte Welt aus den Angeln zu heben. So lässt der Amoklauf des Schülers Peter Houghton an der örtlichen Highschool eine gesamte Gemeinde sprach- und fassungslos zurück. Hinter dem Nebel aus Wut, Trauer und Schmerz steht für alle Beteiligten die große Frage nach dem Warum. Ein Gerichtsverfahren soll Antworten liefern. In Rückblenden und Verhören wird die Vorgeschichte aufgerollt und analysiert.

"19 Minuten", aufgeführt vom Oberstufentheater des Deutschhaus-Gymnasiums, nach der Romanvorlage von Jodi Picoult, setzt sich intensiv  mit dem Thema Amoklauf auseinander, wirft einen Blick auf die Hintergründe, die zu einer solchen Tat führen und regt, abseits jeglichen Schwarz-Weiß-Denkens, zum Nachdenken an.

freier Eintritt


Freitag, 11. April 2014, 20:15 Uhr
Würzburg Big Band

Würzburgs Musikfreunde dürfen sich an diesem Abend wieder an orchestralem Jazz mit versierten Jazzprofis der Big Band Würzburg erfreuen. Sowohl vorwärtsschießende Rhythmen als auch sanfte Big Band-Klassiker stehen auf dem Programm. Mit gut gesetzten Arrangements im Stile von Buddy Rich, Count Basie, Stan Kenton und anderen verspricht die Big Band Würzburg einen unvergesslichen Abend.


Samstag, 12. April 2014, 20.15 Uhr
Michael Fitz - "Erfolg"


Was ist das? Berühmt oder berüchtigt sein, bei facebook viele "Likes" bekommen und jede Menge Aufmerksamkeit? Ein dickes, pralles Bankkonto? Wenn mich alle mögen oder alle hassen? Muss ich korrupt, gerissen, gierig sein, um Erfolg zu haben? Oder geht das auch anders und wie sieht das aus? Hab ich Erfolg bei Dir und wie lässt sich der messen? Wie moralisch oder unmoralisch kann bzw. muss man an dieses Thema heran gehen. Mit all diesen Fragen und noch einigen mehr, beschäftigt sich der 55jährige Schauspieler und Songpoet in seinem neuen, ca. zweistündigen Solokonzertprogramm. Lediglich bewaffnet mit einer Auswahl von Akustik-Gitarren und seinem ureigenen Gewissen, bewegt sich Michael Fitz mutterseelenallein und mit der ihm eigenen Neugier durch ein Minenfeld ewig offener Lebensfragen und Konflikte. Wie immer Kompositionen und Texte aus eigener Feder, diesmal nicht nur in Mundart sondern, nach längerer Abstinenz auch wieder in Hochdeutsch.

Alles in einen stimmigen dramaturgischen Rahmen gespannt und zusammengehalten mit seinen entwaffnend ehrlichen, nachdenklichen, hintersinnigen und oft ironischen-witzigen Zwischenmoderationen. Eine Wildwasserfahrt durch alle erdenklichen menschlichen und vor allem männlichen Gemütszustände; eine emotionale Gradwanderung,
zwischen Motivations- und Survivaltraining. Na dann: Viel Erfolg!


Freitag, 25. April 2014, 20.15 Uhr
Thomas Nicolai - "Das erste Mal"


Machen wir uns nichts vor: Das erste Mal ist immer etwas Besonderes! Aber hier geht es nicht um das erste Mal beim Friseur oder den ersten Döner. Nein! Natürlich geht es um das Thema Nummer Eins! Ungeschminkt. Ungeschönt. Unverwechselbar. Die Themen Liebe, Sex, und Partnerschaft präsentiert Nicolai subtil und berstend komisch! Gibt es noch wahre Romantik bei "Tiger, Elefant &Co"? Wie lief eigentlich das erste Mal in der Urgesellschaft ab? Und was passiert, wenn es das erste Mal in einer Beziehung kriselt? Alle großen Fragen rund um das erste Mal – Um ihnen auf die Schliche zu kommen, hat sich Nicolai prominente Unterstützung geholt: Jan Delay, Unheilig, den Toten Hosen, Reiner Calmund und viele anderen! Sie treffen Winnie Puuh, Tigger & Ferkel zur frühkindlichen Sexualaufklärung. Hören Sie Max Raabe ein Lied über das erste Mal in den 20er Jahren zum Besten geben. Und wenn Nicolai über internationale Beziehungsprobleme redet, wird der Saal zur großen Bollywood-Show. Freuen Sie sich auf den Berliner Rentner Dieter, genannt Buletti, der über das erste Mal im Alter redet. Natürlich wird auch wieder Patrick Schleifer mit dabei sein. Der sächsische Pulloverträger aus Schkeuditz hat sich für diese Show etwas ganz besonderes ausgedacht. Sie werden an diesem Abend das erste Mal erkennen, dass Sächsisch alles andere als unsexy ist!

Kongenial begleitet wird Nicolai von seinem langjährigen Bühnenpartner Robert Neumann am Keyboard, der auf Tastendruck ein ganzes Sinfonieorchester entstehen und wieder verschwinden lassen kann. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Parodien, der Sie von den Sitzen reißen wird! DAS ERSTE MAL ist unvergesslich!


Samstag, 26. April 2014, 20.15 Uhr
Lizzy Aumeier - "Superlizzy"


SUPERLIZZY ist die Antwort aus Superman, Wonderwoman und Godzilla! Endlich erklärt eine Frau die Welt und versucht zu retten, was zu retten ist. Durch ihre unglaubliche Fähigkeit, durch die Zeit zu reisen, wird die Geschichte der sieben Weltwunder, die Verbannung Napoleons, das Verschwinden des Bernsteinzimmers und die Mondlandung, neu beleuchtet! Begleitet am Klavier von General h.c. Tatjana Shapiro werden diverse musikalische Selbstversuche mit Drogen zelebriert! Ein galaktisches Vergnügen!


Dienstag, 29. April 2014, 20.15 Uhr
Helmut Schleich - "Nicht mit mir"


Aus, Schluss, vorbei. Protest, Widerstand, Revolution, das alles ist ihm nicht mehr radikal genug. Für alle, die des Mitmachens, Mitlaufens und Mit-im-Strom-Schwimmens überdrüssig sind, verkündet Helmut Schleich in "Nicht mit mir!" - die ultimative Form persönlichen Protests. Aber wenn ein Helmut Schleich "nicht mit mir" sagt, ist das kein leiser Rückzug ins Private. Sein höchst vergnügliches Panoptikum aus schillernden Typen und kuriosen Gestalten ist wie immer mit dabei: Vom großen bayerischen Vorsitzenden Franz Josef Strauß persönlich über terrorselige Lederhosen-Taliban bis hin zum Schlagerpsychologen. Ist das noch der ganz normale Wahnsinn oder schon Irrsinn 21? Auf jeden Fall ist "Nicht mit mir" Schleich in Bestform: Ein vor Witz sprühendes Brilliantfeuerwerk ganz persönlicher Protestkultur. Schon seit längerer Zeit gilt der Schleich als eine der Größen in der deutschsprachigen Kabarett-Landschaft. Dem Fernsehpublikum ist er nicht nur als genialer Strauß-Imitator ans Herz gewachsen, sondern auch als regelmäßiger Gast bei "Neues aus der Anstalt", "Ottis Schlachthof" u. a. sowie als phlegmatisch-liebenswerter Getränkefachhändler Heinzi in der BR-Serie "Spezlwirtschaft". Helmut Schleich und seine präzise gezeichneten Figuren unternehmen mit dem Zuschauer immer wieder neue Reisen in die Tiefen der bayerischen Befindlichkeit und entführen ihn dabei ganz nebenbei in die ergötzlichen Absurditäten des Alltags.

Vita Helmut Schleich
Geboren 1967 in Schongau/Oberbayern. 1983-97: "Kabarett Fernrohr" mit Andreas Rüttenauer und Christian Springer. 1997: Gründung der OCCAMS mit Gabi Rothmüller, Michael Altinger, Andreas Giebel, Alexander Liegl und Manfred Kempinger als Haustruppe vom "Münchner Lustspielhaus". Helmut Schleich ist (Mit-)Veranstalter des "Kabarett-Kaktus", dem Münchner Nachwuchsfestival in Sachen Kleinkunst. 1998: Erste Soloprogramm "Brauereifrei - Der Rausch packt aus". 2001: zweites Soloprogramm "Das Auge isst man mit". Seit 2004 eigene Radiocomedy auf Bayern 1: "Heinzi & Kurti". 2005: drittes Soloprogramm "Mutanfall - Ein Angsthase schießt zurück". 2008: viertes Soloprogramm "Der allerletzte Held". Seit 2009 spricht Schleich in der Abendschau des BR die Satire "Der große Max" von Dieter Hanitzsch. 2009 und 2010: Moderation bei "Auf bairisch g´lacht" (BR), Produktionen "Gamsbart Ahoi - ein kabarettistischer Heimatabend auf dem Chiemsee" und "Ludwig IV - ein echter König geht nicht unter" auf Schloss Herrenchiemsee. März 2010: Fulminanter Auftritt beim Starkbieranstich am Nockherberg als FJS. April 2011: fünftes Soloprogramm "Nicht mit mir". Juni 2011: "SchleichFernsehen" - neue Kabarettsendung im BR von und mit Helmut Schleich

Auszeichnungen: u. a. Bayerischer Kabarettpreis, Kabarettpreis der Stadt München

Bockshorn Theater Würzburg

Am 30. Oktober 1984 eröffnete Mathias Repiscus in Sommerhausen das Bockshorn Theater. Anfang Oktober 2001 zog das Bockshorn mit seinem Team Monika Wagner-Repiscus und Mathias Repiscus als erste professionelle Kabarettbühne in die unterfränkische Metropole, in den neu errichteten Kulturspeicher ein.

"Ohne Mathias Repiscus wäre die deutsche Kabarettszene ein großes Stück kleiner! Ich habe sehr viel von meinem Schweizer gelernt." (Michael Mittermeier)

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