Kirchen in Würzburg

Die Bischofsstadt Würzburg besitzt eine große Zahl an bedeutenden Sakralbauwerken, vom großartigen Dom bis zu den vielgestaltigen Klöstern und den charakteristischen Kirchenbauten Balthasar Neumanns. Ein Ausflug zu Würzburgs beeindruckenden Kirchen lohnt sich.

Dom St. Kilian

Der Würzburger Dom zählt zu den bedeutendsten sakralen Bauwerken Deutschlands. Seine beeindruckende Architektur kombiniert romanische, gotische und Barockelemente zu einem harmonischen Ganzen.

Neumünster

Die Neumünsterkirche wurde an jener Stelle errichtet, an der 689 die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan um ihres Glaubens willen getötet und ihre Gebeine zunächst heimlich verscharrt wurden. Sie gilt als Urstätte des Christentums in Franken.

Marienkapelle

Die Bürgerkirche auf dem Würzburger Marktplatz heißt trotz ihrer beeindruckenden Ausmaße noch immer Kapelle. In der Marienkapelle, einem Hauptwerk Gotik in Franken, liegt u. a. Balthasar Neumann begraben.

Stift Haug

Das außen und innen gleichermaßen beeidruckende Stift Haug aus dem 17. Jahrhundert ist die erste große Barockkirche in Franken und geht auf ein um das Jahr 1000 gegründete Kollegialstift zurück.

Hofkirche

Ein wahres Juwel innerhalb der Würzburger Kirchen ist die von Balthasar Neumann geschaffene Hofkirche im Seitenflügel der Residenz. Der kleine Raum löst dank seiner überladenen Dekoration zwangsläufiges Staunen aus.

Marienkirche

Eines der ältesten Gebäude Deutschlands und die älteste Kirche Würzburgs ist die Marienkirche innerhalb der Festung Marienberg. Der merowingische Rundbau aus dem frühen 8. Jahrhundert besitzt trotz einiger Umbauten seinen ursprünglichen Charakter.

Käppele

Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung, weithin als Käppele bekannt, steht an exponierter Stelle hoch über dem Maintal. Das Meisterwerk Balthasar Neumanns zählt zu den herausragenden Zielen für Würzburg-Besucher.

St. Burkard

Nach der Marienkirche auf der Festung ist St. Burkard die zweitälteste Kirche Würzburgs. Aus der Verbindung der verschiedenen Baustile entsteht ein beeindruckender Innenraum mit wertvoller Ausstattung.

St. Gertraud

Bereits im 12. Jahrhundert entstand in der Würzburger Vorstadt Pleich eine Kirche. Der heutige Bau stammt vom Anfang des 17. Jahrhunderts.

Augustinerkirche

Ursprünglich die Kirche eines Dominikanerklosters prägt die Augustinerkirche mit seiner Barockfassade von Balthasar Neumann die Ostfront der Schönbornstraße. Das romanische Langhaus wurde innen ebenfalls barockisiert.

Bürgerspitalkirche

Die kleine gotische Kirche Zum Heiligen Geist des Bürgerspitals teilt die 700-jährige Geschichte des traditionsreichen Stifts.

St. Kilian, Juliusspital

Die Spitalkirche St. Kilian im Juliusspital befindet sich im 2. Obergeschoss des Fürstenbaues, wo sich einst die Stadtwohnung des Würzburger Fürstbischofs befand, bevor die Residenz diese Nutzung der Räume überflüssig machte. 

Deutschhauskirche

Ein besonders sehenswertes Beispiel gotischer Kirchenbaukunst in Würzburg ist die Deutschhauskirche aus dem 13. Jahrhundert, usprünglich ein Gotteshaus des Deutschherrenordens, und heute die schönste evangelische Kirche der Stadt.

Don-Bosco-Kirche

Die Klosterkirche Don Bosco am Schottenanger stammt aus dem 12. Jahrhundert und zählt mit ihren hoch aufragenden Doppeltürmen zu den auffälligsten Kirchen Würzburgs. Sie gehört heute dem Salesianerorden.

Franziskanerkirche

Die gemäß den Prinzipien des von Franz von Assisi gegründeten Ordens schlicht gehaltene Franziskanerkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde nach der Zerstörung im alten Stil wiedererrichtet. Der schöne Kreuzgang ist eine Oase der Besinnung.

Karmelitenkirche

Die Karmelitenkirche ist die erste Barockkirche der Stadt. Heute gehört sie zum Kloster der Schwestern der büßenden Magdalena und wird auch Reurerkirche genannt.

St. Johannis

Mit ihren beiden spitzen Türmen fällt die St-Johannis-Kirche in der Stadtsilhouette auf. Die erste als evangelisches Gotteshaus erbaute Kirche der Stadt dient als Mahnmal gegen die Schrecken des Krieges und als Veranstaltungsort der Würzburger Bachtage.

St. Michael

St. Michael stammt ursprünglich aus dem Beginn des 17. Jahrhunderts und gehörte dem Jesuitenorden. Heute ist der nach den Zerstörungen des Krieges innen ganz in weiß wiederhergestellte klassizistische Bau die Kirche des Priesterseminars.

St. Peter

St. Peter war ursprünglich eine romanische Kirche, wurde Anfang des 18. Jahrhunderts mit einer Barockfassade versehen und wurde im Krieg zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Im Inneren besonders sehenswert ist die Rokokokanzel.

St. Stephan

Zu den ältesten Kirchen Würzburgs zählt St. Stephan, ursprünglich Chorherrenstifts- und Abteikirche des gleichnamigen Benediktinerklosters. Seit 1803 ist St. Stephan die erste evangelische Kirche Würzburgs.

St. Adalbero

St. Adalbero, dem im 19. Jahrhundert heilig gesprochenen Würzburger Bischof aus dem 11. Jahrhundert gewidmet, zählt zu den größten Kirchen der Stadt. Das neoromanische Bauwerk wird deshalb auch Sanderauer Dom genannt.

St. Josef in Grombühl

Die flächenmäßig zweitgrößte Kirche Würzburgs nach dem Dom ist St. Josef der Bräutigam, die Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Pfarrkirche des Stadtteils Grombühl.

Herz-Jesu-Kirche Mariannhill

Als Gegenstück zur Festung Marienberg wurde zwischen 1927 und 1929 das Kloster Mariannhill mit der Silhouette einer Stadtkrone auf einer Anhöhe oberhalb des Stadtteiles Heimgarten errichtet. Der expressionistische Bau und der Innenraum sind beeindruckend.

Klosterkirche Himmelspforten

Klosterkirche Himmelspforten

Die Kirche des Karmelitinnenklosters Himmelspforten reicht in Ihren Ursprüngen zurück bis ins 13. Jahrhundert und ist gemäß ihrer damaligen Bestimmung eine der ältesten Zisterzienserkirchen in Deutschland.

Russisch orthodoxe Kirche

Das Gotteshaus der russisch-orthodoxen Gemeinde Würzburgs ist seit dem Jahr 1998 im ehemaligen Zeller Torhaus, einem klassizistischen Kuppelbau aus dem Jahr 1824, untergebracht.

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